OKAPI EndoProtect - Schützt bei schlechter Heuqualität oder trockener Heulage

1101226 1kg
CHF 49.90
Auf Lager
+

OKAPI EndoProtect

Schützt bei schlechter Heuqualität oder trockener Heulage


  • Zur Überbrückung von Phasen mangelhafter Heuqualität
  • Empfohlen bei kurzfristiger Fütterung von Heulage
  • Zur Unterstützung des Stoffwechsels bei erhöhter Belastung durch das Futter


Was ist OKAPI EndoProtect?

EndoProtect ist dafür konzipiert, den Stoffwechsel des Pferdes zu unterstützen, wenn man gezwungen ist, Heu von zweifelhafter hygienischer Qualität zu füttern. Leider ist man als Landwirt auch bei bester Praxis nicht immer davor gefeit, dass das Heu mal nicht ganz optimal ist. So kann es passieren, dass das Mähgut etwas zu feucht gepresst werden musste, weil es andernfalls verdorben wäre, oder die Lagerung ist nicht so optimal, wie man es sich wünschen würde.

Daher kann es gelegentlich zu leichtem Schimmelbefall kommen, was man an dem etwas muffigen Geruch und eher staubigem Charakter seines Raufutters erkennen kann. Ein solcher Befall stellt eine Belastung für den Darm und die natürlichen Entgiftungssysteme des Pferdes dar, da Schimmelpilze unter anderem Mykotoxine produzieren, die über die Darmwand aufgenommen werden und Leber und Nieren belasten können.

EndoProtect kann durch seine spezielle Zusammensetzung in diesen Fällen das Pferd dabei unterstützen, mit einer nicht optimalen Heuqualität für eine gewisse Zeit besser zurechtzukommen. Allerdings ist EndoProtect kein Freibrief, den Pferden verschimmeltes Heu zu füttern! Es kann lediglich dazu beitragen, den Stoffwechsel in Phasen übermässiger Belastung durch hygienisch nicht einwandfreies Heu oder trockene Heulage zu entlasten.

Noch mehr wertvolle Informationen und Tipps zu bedenklichem Heu und wie man es aufwerten kann gibt es bei Sanoanimal: Heuqualität und Schimmel


Ist EndoProtect für mein Pferd geeignet?

OKAPI EndoProtect ist besonders geeignet für Pferde, die unter mangelhafter Heuqualität leiden, sei es aufgrund eines hohen Feuchtigkeitsgehalts oder durch potenziellen Schimmelbefall.


Kann ich EndoProtect mit anderen Produkten kombinieren?

EndoProtect kann in Kombination mit anderen Futtermitteln, wie beispielsweise Kräutermischungen, verabreicht werden, sollte jedoch mit einem Abstand von mindestens zwei Stunden zu mineralhaltigen Futtermitteln gefüttert werden, um die Bindung von Mineralien durch Bentonit zu vermeiden.


  FRAGEN & ANTWORTEN

Wann kann EndoProtect gegeben werden?

Das EndoProtect ist dafür konzipiert, den Stoffwechsel des Pferdes zu unterstützen, wenn man gezwungen ist, Heu von zweifelhafter hygienischer Qualität zu füttern. Leider ist man als Landwirt auch bei bester Praxis nicht immer davor gefeit, dass das Heu mal nicht ganz optimal ist. So kann es passieren, dass das Mähgut etwas zu feucht gepresst werden musste, weil es andernfalls verdorben wäre, oder die Lagerung ist nicht so optimal, wie man es sich wünschen würde. Daher kann es gelegentlich zu leichtem Schimmelbefall kommen, was man an dem etwas muffigen Geruch und eher staubigem Charakter seines Raufutters erkennen kann.

Ein solcher Befall stellt eine Belastung für den Darm und die natürlichen Entgiftungssysteme des Pferdes dar, da Schimmelpilze unter anderem Mykotoxine produzieren, die über die Darmwand aufgenommen werden und Leber und Nieren belasten können. EndoProtect kann durch seine spezielle Zusammensetzung in diesen Fällen das Pferd dabei unterstützen, mit einer nicht optimalen Heuqualität für eine gewisse Zeit besser zurechtzukommen. Allerdings ist EndoProtect kein Freibrief, den Pferden verschimmeltes Heu zu füttern! Es kann lediglich dazu beitragen, den Stoffwechsel in Phasen übermässiger Belastung durch hygienisch nicht einwandfreies Heu oder trockene Heulage zu entlasten.

Mehr Informationen zur Heuqualität und den möglichen Folgen gibt es bei Sanoanimal: Heuqualität und Schimmel und Schimmel im Heu


Kann EndoProtect mit anderen Futtermitteln kombiniert werden?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, EndoProtect in Kombination mit anderen Futtermitteln wie beispielsweise Kräutermischungen zu geben.

Es sollten lediglich mindestens zwei Stunden Abstand zwischen der Gabe von EndoProtect und dem Füttern des Mineralfutters bzw. mineralhaltiger Futtermittel (z.B. Zinkchelat) liegen. Bentonit hat die Eigenschaft, Mineralien in geringem Masse zu binden, daher empfiehlt es sich, diese Produkte nach Möglichkeit zu verschiedenen Mahlzeiten zu geben, optimal das eine Futtermittel morgens und das andere abends.


Kann das EndoProtect auch über einen längeren Zeitraum gegeben werden?

Grundsätzlich spricht bei EndoProtect nichts dagegen, es auch über einen langen Zeitraum zu füttern.

Oberste Priorität sollte aber natürlich immer sein, die Heuqualität zu optimieren, bzw. bei Heulagefütterung, das Pferd wieder auf Heufütterung in geeigneter Qualität umzustellen. EndoProtect ist ein Produkt, welches dabei unterstützen kann, die problematischen Auswirkungen mangelhafter Raufutterhygiene einzudämmen, es kann aber natürlich eine gute Heuqualität nicht ersetzen.


Warum ist Hefe enthalten?

Es handelt sich um eine spezielle Hefe, die in ihrer Zellwand Eiweisse einlagert, welche in der Lage sind, die Hefe bis zu einem gewissen Mass vor Mykotoxinen zu schützen, welche von vielen Schimmelpilzarten gebildet werden. Um diese Proteine freizusetzen, wird die Hefe am Ende ihres Vermehrungsprozesses zerstört (mikronisiert), sodass keine lebenden Hefezellen mehr vorhanden sind. Deshalb stellt sie kein Problem für den Verdauungstrakt dar, im Gegensatz zu anderen (Bier-)Hefen, die im Verdacht stehen, sich im Dickdarm des Pferdes ansiedeln zu können und damit Dysbiosen Vorschub zu leisten.


Warum ist Maisklebefutter enthalten und was ist das genau?

Mais ist ein Getreide, das im Wesentlichen aus Stärke und Klebereiweiss in seinem Mehlkörper besteht, sowie dem Maiskeimling, der vor allem Fette und Eiweiss (aber ein anderes als das Klebereiweiss) enthält. Bei der Gewinnung von Maisstärke muss man zuerst den Keimling abtrennen, dieser wird dann für die Maiskeimölgewinnung genutzt. Anschliessend wird auch das Klebereiweiss abgetrennt, sodass reine Maisstärke übrigbleibt.

Das abgetrennte Maisklebereiweiss wird als Trägerstoff in der Zusammensetzung von EndoProtect verwendet. Es ist kein hochwertiges Eiweiss, sodass man es nicht beispielsweise als Futtermittel für den Muskelaufbau einsetzen würde. Da es aber nur als Trägerstoff verwendet wird, ist die Menge so gering, dass sie im Gesamteiweissgehalt der Ration nicht ins Gewicht fällt. Der wichtige Bestandteil des EndoProtects sind die mikronisierten Hefen, deren Zellwandproteine im Darm des Pferdes dazu beitragen, das natürliche Milieu zu stabilisieren.


Was ist der Unterschied zwischen Mykotoxinbinder im EndoProtect und Endotoxinbinder im HoofCool forte?

EndoProtect kann allen Pferden zugefüttert werden, wenn die hygienische Heuqualität zu wünschen übriglässt. Sein Vorteil beruht im Wesentlichen auf den dafür verwendeten speziellen Hefen, die in der Lage sind, Eiweisse in ihrer Zellwand einzulagern, welche die Hefe vor Mykotoxinen schützen können.

HoofCool forte wurde entwickelt für Pferde, die bei Belastung des Stoffwechsels sensibel im Bereich der Huflederhaut reagieren. Es enthält unter anderem Klinoptilolith, ein spezielles Mineral, welches geeignet ist, den pH-Wert im Dickdarm zu stabilisieren. Bei sehr vielen Pferden, die sensibel im Bereich der Huflederhaut reagieren, sind Dysbiosen („Fehlgärungen") im Dickdarm die eigentliche Ursache, weshalb bei OKAPI HoofCool forte besonderes Augenmerk darauf gelegt wurde, den Dickdarm und das Mikrobiom in ihrem physiologischen Gleichgewicht zu unterstützen.


  FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG

Wie lange sollte ich OKAPI EndoProtect füttern?

Die Verwendung von EndoProtect kann auch über längere Zeiträume in Betracht gezogen werden, wobei die Hauptpriorität immer die Optimierung der Heuqualität bleibt. EndoProtect ist eine wertvolle Unterstützung, wenn die Futterqualität nicht ideal ist, ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit für qualitativ hochwertiges Heu.


Wie wird OKAPI EndoProtect gefüttert?

OKAPI EndoProtect kann entweder dem Kraftfutter beigemischt oder über angefeuchtetes Heu bzw. Heulage gestreut werden.


Wie rechne ich die passende Dosierung für mein Pferd aus?

Um die passende Dosis für das OKAPI EndoProtect zu berechnen, können folgende Schritte befolgt werden:

Gewicht des Pferdes bestimmen: Das Gewicht des Pferdes kann entweder durch Wiegen, Messen mit einem Massband oder durch die Nutzung von Apps wie der BCI App von Sanoanimal (kostenlos im Google Play und Apple Store verfügbar) ermittelt werden.

Fütterungsempfehlung beachten: Die allgemeine Empfehlung für OKAPI Produkte bezieht sich auf ein 600 kg schweres Pferd. Die empfohlene Tagesmenge beträgt täglich 1–2 ML (1 Messlöffel = 17 g).

Dosis anpassen: Sollte das Pferd beispielsweise 300 kg wiegen, muss die Dosis entsprechend angepasst werden. Die Berechnung lautet dann: Tagesdosis (34 g) / 600 kg × Gewicht des Pferdes (300 kg) = Tagesration (17 g).

Diese Berechnungsmethode ermöglicht es, die passende Menge zu ermitteln.

Aufgrund erhöhter Gehalte an technologischen Zusatzstoffen darf dieses Futtermittel nur bis zu 1% der Tagesration an Pferde verfüttert werden.

1.000g sind ausreichend für ca. 1–2 Monate. Die 4.000g-Packung reicht für ca. 4–6 Monate.


  ZUSAMMENSETZUNG

Was ist in OKAPI EndoProtect enthalten?

OKAPI EndoProtect enthält: Hefeerzeugnisse (Saccharomyces cervisiae), Maisklebefutter, Chlorella vulgaris.

Technologische Zusatzstoffe je kg: Bindemittel, 1m558i – Bentonit: 100.000 mg/kg.

Bei der enthaltenen Hefe handelt es sich um eine spezielle Form, die in ihrer Zellwand Eiweisse einlagert. Diese Eiweisse können die Hefe bis zu einem gewissen Grad vor Mykotoxinen schützen – also vor Giftstoffen, die von vielen Schimmelpilzarten gebildet werden. Damit diese schützenden Proteine dem Organismus zur Verfügung stehen, wird die Hefe am Ende ihres Vermehrungsprozesses mikronisiert, sodass keine lebenden Hefezellen mehr enthalten sind. Dadurch stellt sie – im Gegensatz zu anderen (Bier-)Hefen, die im Verdacht stehen, sich im Dickdarm des Pferdes ansiedeln und dort Dysbiosen begünstigen zu können – keine Belastung für den Verdauungstrakt dar.

Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohfaser: 11,20 %, Rohprotein: 9,50 %, Rohfett: 4,20 %, Rohasche: 21,70 %, Calcium: 1,27 %, Phosphor: 0,22 %, Natrium: 0,16 %.

Ergänzungsfuttermittel für Pferde.

Kühl und trocken lagern! Mindestens haltbar bis: siehe Etikett.

Marke
OKAPI
Wähle dein Gewicht
1 kg
Ähnliche Produkte finden
Dies könnte Sie interessieren