Finde das richtige Mineralfutter
Das passende Mineralfutter für dein Pferd finden
Wir bei imFUTTERSACK verkaufen die Produkte von OKAPI – einem deutschen Hersteller, der seine Rezepturen aus jahrelanger Praxiserfahrung in der Pferdehaltung entwickelt hat. Das Fachwissen auf dieser Seite stammt von OKAPI und gibt dir einen Einblick, warum wir diesen Produkten vertrauen.
Als Schweizer Unternehmen mit eigenem Lager führen wir das OKAPI-Sortiment und liefern dir die Produkte schnell und unkompliziert – ohne weitere Zollgebühr und in Schweizer Franken.
Pferde beziehen einen grossen Teil ihres Mineralbedarfs aus ihrem Grundfutter, also Heu und Weidegras. Nicht immer sind aber alle Mineralstoffe in ausreichender Menge enthalten. Das kann stark variieren mit den Bodengehalten, aber auch mit dem Erntezeitpunkt und den Trocknungsbedingungen beim Heu sowie mit dem Bewuchs. Um Mineralmangelerscheinungen vorzubeugen, sollte man daher regelmässig ein gutes Mineralfutter anbieten, um gegebenenfalls Ungleichgewichte im Grundfutter auszugleichen.
Mit diesem Link gelangst du zum OKAPI Mineralfutter-Finder. Du kannst Eckdaten zu deinem Pferd anklicken und findest so das passende Mineralfutter.
Was macht ein gutes Mineralfutter aus?
Zum einen die Tatsache, dass alle Mineralien und Spurenelemente enthalten sind, die der Organismus für einen reibungslosen Stoffwechsel benötigt. Da man nicht jeden Heuballen analysiert, weiss man nie genau, was eventuell im Mangel sein könnte. Darüber hinaus hat es sich bewährt, Mineralstoffe in anorganischer Form anzubieten. Diese werden von spezialisierten Rezeptoren in der Darmwand erkannt und nur nach Bedarf aufgenommen. Der Körper hat für alle Mineralstoffe Speicher, die in Zeiten guter Versorgung gefüllt und in Zeiten des Mangels geleert werden. Ist ein Speicher gut gefüllt, wird der Mineralstoff gar nicht erst in grösseren Mengen aufgenommen, sondern ausgeschieden. Das vermeidet Überversorgung und Zusatzbelastung der Nieren.
Ganz anders bei organischen Mineralstoffen: Diese können im Darm nicht «vorsortiert» werden. Bei einem nachgewiesenen Mangel kann das sinnvoll sein – in einem Mineralfutter aber sorgen organische Mineralstoffe für eine erhebliche Zusatzbelastung von Leber und Nieren.
Deshalb hat sich OKAPI bewusst für anorganische Varianten entschieden. Um eine Überversorgung zu vermeiden, hat OKAPI ausserdem bei fast allen Mineralfuttern (ausser Mineralkonzentrat P) die granulierte (G) Form gewählt. Hier werden nur 2 % Melasse als Staubbinder zugesetzt, damit das Pferd beim Fressen keine Mineralstäube einatmet. Der extrem niedrige Melasse-Gehalt sorgt dafür, dass das Mineral nicht «lecker» schmeckt – die Pferde nehmen es nur dann, wenn sie tatsächlich Bedarf haben.
Wie füttert man OKAPI-Mineralfutter am besten?
Am besten füllt man eine kleine Menge in eine Plastikdose und hält diese dem Pferd hin. Wenn es Mineralbedarf hat, darf es zwei bis drei Maulvoll davon nehmen, dann stellt man die Dose wieder weg. Wird die Dose hartnäckig ignoriert, sind die Mineralspeicher voll – die Dose kann dann zwei bis drei Wochen im Schrank bleiben, bevor sie wieder angeboten wird.
Auch die Mineralleckschalen enthalten keine Zuckerklebstoffe, sondern werden in einem speziellen Verfahren hergestellt, bei dem die Ausgangsstoffe eine gipsartige Konsistenz bekommen. Dennoch sollte man sie anfangs nur unter Aufsicht anbieten – z. B. am Putzplatz oder während des Abmistens – damit sie nicht aus unerkanntem Mineralmangel oder Langeweile übermässig frequentiert werden.
Warum sind die Leckschalen eine gute Ergänzung?
Der Mineralbedarf eines Pferdes schwankt je nach Grundfutter, Jahreszeit und Alter – zu viele Faktoren, um die Versorgung vollständig steuern zu können. Das Pferd hat seit Jahrmillionen eigene Strategien dafür. Stellt man ihm Mineralien als Leckschale zur Verfügung, kann es sich selber regulieren. Besonders wenn das Grundfutter über ein Alleinfuttermittel gedeckt wird, ist es sinnvoll, eine Mineralleckschale zusätzlich anzubieten – damit das Pferd eventuelle Lücken selber ausgleichen kann.
Was tun, wenn dein Pferd über längere Zeit kein Mineralfutter fressen mag?
Dahinter könnte ein medizinischer Grund liegen. Wir empfehlen dir, einen erfahrenen Therapeuten zu befragen. Melde dich bei uns – wir helfen dir gerne, den passenden Therapeuten zu finden.
Nur die notwendigen Inhaltsstoffe
Die granulierten Mineralfutter von OKAPI verzichten ausserdem auf Trägerstoffe, die das Futter «lecker» machen. Als Trägerstoff wird Traubenkernmehl verwendet – daher riechen die Mineralfutter oft etwas nussig. OKAPI verzichtet bewusst auf organisches Selen, Bierhefe und andere Inhaltsstoffe, die nach ihrer Einschätzung nicht in die Ernährung von Pferden gehören. Das Ziel: ausreichende Versorgung ohne zusätzliche Belastung des Stoffwechsels.
Unsere granulierten Mineralfutter im Überblick:
- OKAPI Weidemineral +Calcium – Granuliertes Mineralkonzentrat für die Weidesaison auf mineralarmen Böden
- OKAPI Weidemineral Balance – Reine Mineralien und Spurenelemente ohne synthetische Vitamine
- OKAPI Wintermineral Balance – Zur Vorbeugung von Mangelsituationen bei mineralarmen Böden oder Heuqualität
- OKAPI Juniormineral – Mineralkonzentrat für Jungpferde, Sportpferde und Zuchtstuten
- OKAPI Seniormineral – Speziell auf ältere Pferde abgestimmtes Mineralkonzentrat
Warum sind OKAPI-Mineralfutter krümelig (granuliert)?
Als Pferdehalter ist man meist gewohnt, dass Mineralfutter pelletiert oder als grössere Brocken angeboten wird. OKAPI hat sich bewusst für die granulierte Form entschieden: So wird weniger Zucker und Stärke als «Klebstoff» benötigt, wie es beim Pelletieren nötig wäre. Deshalb finden sich in den meisten pelletierten Futtermitteln stärkehaltige Komponenten wie Weizengriesskleie oder Sojaschrot – darauf kann OKAPI komplett verzichten. Der positive Nebeneffekt: Die Pferde nehmen die Mineralfutter nur dann, wenn sie wirklich Bedarf haben. Der Zusatz von 2 % Melasse dient ausschliesslich der Staubbindung.
Warum verwendet OKAPI kein organisches Selen?
Organisches Selen (als Selenocystein, Selenomethionin oder Selenhefe deklariert) ist eine Aminosäure, bei der Schwefel gegen Selen ausgetauscht wurde. Das klingt harmlos, untergräbt aber den natürlichen Selektionsmechanismus des Darms: Während anorganische Mineralien nur bei Bedarf aufgenommen werden, wird organisches Selen wie eine normale Aminosäure behandelt und unkontrolliert aufgenommen.
Schwefelhaltige Aminosäuren sind entscheidend für die Stabilität von Körpereiweissen – sie bilden sogenannte Disulfidbrücken, die Eiweisse in Form halten. Wird Schwefel durch Selen ersetzt, können diese Brücken nicht mehr gebildet werden. Das Eiweiss wird instabil. Je länger organisches Selen gefüttert wird, umso mehr reichert es sich im Gewebe an – mit möglichen Folgen für die Gesundheit, die sich erst nach Monaten zeigen können, da der vollständige Eiweissumbau im Körper etwa ein Jahr dauert.
OKAPI verwendet daher bewusst anorganisches Natriumselenit – es kann vom Stoffwechsel bedarfsgerecht eingesetzt werden, ohne sich im Gewebe anzureichern.
