OKAPI GasterCare forte - Unterstützt die physiologische Barrierefunktion der Magenschleimhaut
OKAPI GasterCare forte
Unterstützt die physiologische Barrierefunktion der Magenschleimhaut
- Unterstützt die natürliche Barrierefunktion der Magenschleimhaut
- Für Pferde mit einem sensiblen Magen
- Für Stressphasen oder bei Futterumstellungen
- Bei häufigen Belastungen durch Transport, Wettkämpfe oder andere stressige Situationen
- Zur langfristigen Fütterung geeignet
Was ist OKAPI GasterCare forte?
Weil Wohlfühlen im Bauch beginnt.
GasterCare forte enthält Maytenus ilicifolia – eine Heilpflanze aus Südamerika, die traditionell zur Unterstützung der Magenfunktion eingesetzt wird.
Für Pferde mit sensibler Verdauung – besonders in Stressphasen oder bei Futterumstellungen.
Der Spruch „Einen Magen wie ein Pferd haben", den man besonders magenrobusten Menschen oft nachgesagt hat, ist schon lange widerlegt. Heute weiss man, dass Pferde sich zwar aus anatomischen Gründen nicht übergeben können, aber dennoch einen überaus sensiblen Magen haben. So reagieren sie beispielsweise auf Heufütterung in Mahlzeiten mit längeren (erzwungenen) Fresspausen zwischen den Heuportionen häufig mit Entzündungen im vorderen Magenbereich. Auch Stress „schlägt auf den Magen" bei Pferden und kann zu Entzündungen oder – langfristig – sogar zu Magengeschwüren führen, die dann häufig im Bereich des Magenausgangs liegen.
Dabei ist natürlich nicht jedes Pferd gleich: Einige reagieren mit ihrem Magen deutlich empfindlicher auf Störungen als andere. Aber es gibt einige Hinweise im Verhalten der Pferde, die darauf schliessen lassen, dass der Magen nicht ganz im Gleichgewicht ist. Diesen Pferden kann man GasterCare forte geben, denn es unterstützt die physiologische Barrierefunktion der Magenschleimhaut und kann sensible Pferde besonders in belastenden Zeiten, wie stressigen Phasen oder nicht optimalem Fütterungsmanagement, dabei unterstützen, diese besser zu kompensieren.
Noch mehr wertvolle Informationen und Tipps zu Magengeschwüren bei Pferden gibt es bei Sanoanimal: Factsheet Magengeschwüre
Ist GasterCare forte für mein Pferd geeignet?
GasterCare forte ist besonders für Pferde geeignet, die Anzeichen für ein Ungleichgewicht im Magen zeigen.
Kann ich GasterCare forte mit anderen Produkten kombinieren?
OKAPI GasterCare forte kann kombiniert werden mit der Gabe von OKAPI Süssholzextrakt zur weiteren Unterstützung des Stoffwechsels (bitte die aktuellen Dopingvorschriften beachten). Für eine erfolgreiche Anwendung von OKAPI GasterCare forte muss die ausreichende Fütterung von Raufutter gegeben sein. GasterCare forte kann grundsätzlich auch mit anderen Produkten kombiniert werden.
FRAGEN & ANTWORTEN
Für welche Pferde ist GasterCare forte geeignet?
Der Spruch „Einen Magen wie ein Pferd haben", den man besonders magenrobusten Menschen oft nachgesagt hat, ist schon lange widerlegt. Heute weiss man, dass Pferde sich zwar aus anatomischen Gründen nicht übergeben können, aber dennoch einen überaus sensiblen Magen haben. So reagieren sie beispielsweise auf Heufütterung in Mahlzeiten mit längeren (erzwungenen) Fresspausen zwischen den Heuportionen häufig mit Entzündungen im vorderen Magenbereich. Auch Stress „schlägt auf den Magen" bei Pferden und kann zu Entzündungen oder – langfristig – sogar zu Magengeschwüren führen.
Dabei ist natürlich nicht jedes Pferd gleich: Einige reagieren mit ihrem Magen deutlich empfindlicher auf Störungen als andere. Diesen Pferden kann man GasterCare forte geben, denn es unterstützt die physiologische Barrierefunktion der Magenschleimhaut und kann sensible Pferde besonders in belastenden Zeiten, wie stressigen Phasen oder nicht optimalem Fütterungsmanagement, dabei unterstützen, diese besser zu kompensieren.
Genauere Informationen zur Gesundheit des Pferdemagens und der gezielten Unterstützung betroffener Pferde gibt es bei Sanoanimal: Magengeschwüre beim Pferd
Wie lange kann GasterCare forte gegeben werden?
Die Länge der Gabe von GasterCare forte ist immer vom Pferd und von der jeweiligen Problematik abhängig. Wenn es nach einigen Wochen keine sichtbare Besserung gebracht hat, dann ist entweder der Magen nicht die Ursache für die sichtbaren Probleme, oder die Ursache für das Magenproblem wurde nicht adressiert (z.B. Fütterungsintervalle oder Haltungsstress). In solchen Fällen empfiehlt es sich, mit einem kompetenten Therapeuten Kontakt aufzunehmen, z.B. über die Therapeuten-Liste von Sanoanimal.
Sobald man jedoch sieht, dass es dem Pferd besser geht, kann man anfangen, die Menge langsam zu reduzieren. GasterCare forte kann grundsätzlich auch über lange Zeiträume gegeben werden, es ist jedoch immer sinnvoll, die täglich gefütterte Menge auf das notwendige Minimum zu beschränken, mit dem Ziel, dass sich der Magen nachhaltig beruhigt.
Muss das GasterCare forte drei Mal am Tag gegeben werden?
Das GasterCare forte sollte im Optimalfall dreimal täglich gegeben werden, also morgens, mittags und abends. Sollte dies nicht möglich sein, kann man es auch zweimal täglich geben (morgens und abends), um dem Pferd nachhaltig zu helfen, seinen Magen besser zu balancieren. Das GasterCare forte lediglich einmal täglich zu geben, hat nur sehr eingeschränkten Effekt.
In vielen Ställen ist es möglich, Portionen in kleinen Behältern vorzubereiten, sodass das Futter vom Stallbetreiber oder einer befreundeten Person morgens gegeben werden kann, wenn man selbst beispielsweise nur abends im Stall ist und dann die zweite Portion füttert. Man kann GasterCare forte mit einer Handvoll Fix & Fertig Luzerne Pellets mischen, eventuell mit etwas Wasser, dann wird das Pulver von den meisten Pferden mitgefressen.
Ändert sich die Dosierung pro Mahlzeit, wenn es nur zwei Mal am Tag statt drei Mal gegeben wird?
Die Dosierung pro Mahlzeit sollte auch eingehalten werden, wenn es seltener gegeben wird als die empfohlenen drei Mal täglich. Also in dem Fall einfach die dritte Mahlzeit weglassen und nicht die Menge auf die beiden anderen Mahlzeiten aufteilen.
Kann das GasterCare auch dauerhaft gegeben werden?
Grundsätzlich kann GasterCare forte dank seiner Zusammenstellung auch dauerhaft gegeben werden. Das ist jedoch nicht das Ziel. Üblicherweise kann man in den ersten Wochen beobachten, dass die Hinweise auf einen sensiblen Magen seltener werden und es dem Pferd insgesamt besser geht, sofern die Ursachen für die Magenprobleme abgestellt wurden (z.B. Fütterungsmanagement, Haltungsstress etc.).
Sobald es dem Pferd deutlich besser geht, empfiehlt es sich, die täglich gegebene Menge langsam zu reduzieren und zu schauen, bei welcher minimalen Menge es dem Pferd weiterhin gut geht. Im optimalen Fall kann man das GasterCare forte dann langsam komplett ausschleichen. Aber das klappt leider nicht bei allen Pferden. Diese kann man erfahrungsgemäss etwa mit der halben Dosierung, die für den Anfangszeitraum empfohlen wird, stabil auch langfristig unterstützen.
Was ist der Unterschied zwischen GasterCare und Omeprazol?
GasterCare forte und Omeprazol sind überhaupt nicht vergleichbar.
Bei Omeprazol handelt es sich um einen pharmakologischen Wirkstoff (z.B. GastroGuard). Er gehört zu den Protonenpumpenhemmern und unterdrückt die Bildung von Salzsäure im Magen. Damit gewinnt man Zeit für die Heilung akuter Geschwüre, aber nach dem Absetzen kommt es häufig zu einem Rebound-Effekt. Zudem kann die langfristige Gabe die Eiweissverdauung stören, da Salzsäure für diesen Prozess notwendig ist.
GasterCare forte wurde konzipiert, um die Magenschleimhaut dabei zu unterstützen, ihre physiologische Barrierefunktion wieder aufzubauen. Es nimmt keinen Einfluss auf die Bildung von Salzsäure und ist daher nicht vergleichbar mit Omeprazol. Es eignet sich hervorragend als Anschlussfütterung, wenn das Pferd tierärztlich austherapiert ist.
FÜTTERUNGSEMPFEHLUNG
Wie lange sollte ich OKAPI GasterCare forte füttern?
GasterCare forte kann über unterschiedlich lange Zeiträume gegeben werden, abhängig von den individuellen Bedürfnissen des Pferdes und den jeweiligen Umständen. Sollte nach einigen Wochen keine sichtbare Verbesserung erkennbar sein, könnte es daran liegen, dass der Magen nicht die Hauptursache für die bestehenden Probleme ist oder dass relevante Stress- oder Fütterungsfaktoren noch nicht optimal angepasst wurden.
Wenn beispielsweise weiterhin Heu nur in Mahlzeiten gefüttert wird oder das Pferd unter Stress leidet – etwa durch Gruppenstress, chronische Schmerzen oder andere belastende Faktoren – kann sich die Magenschleimhaut möglicherweise nicht beruhigen. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, sich an einen kompetenten Therapeuten zu wenden, um die Situation zu analysieren und gezielte Anpassungen vorzunehmen.
Sobald Anzeichen für eine Verbesserung erkennbar sind, lässt sich die Menge schrittweise reduzieren. Sollte das Pferd jedoch erneut Anzeichen von Unwohlsein zeigen, beispielsweise durch einen Stallwechsel oder die Eingliederung neuer Gruppenmitglieder, kann die Menge jederzeit wieder erhöht werden. GasterCare forte ist grundsätzlich für eine langfristige Gabe geeignet, wobei es immer ratsam ist, die Menge auf das notwendige Minimum zu beschränken und darauf hinzuarbeiten, dass keine dauerhafte Unterstützung mehr nötig ist.
Wie wird OKAPI GasterCare forte gefüttert?
GasterCare forte wird am besten täglich als Ergänzungsfutter zusammen mit dem üblichen Futter des Pferdes verabreicht. Es ist wichtig, die Gabe auf 3 Mahlzeiten aufzuteilen.
Wie rechne ich die passende Dosierung für mein Pferd aus?
Um die passende Dosis für das OKAPI GasterCare forte zu berechnen, können folgende Schritte befolgt werden:
Gewicht des Pferdes bestimmen: Das Gewicht des Pferdes kann entweder durch Wiegen, Messen mit einem Massband oder durch die Nutzung von Apps wie der BCI App von Sanoanimal (kostenlos im Google Play und Apple Store) ermittelt werden.
Fütterungsempfehlung beachten: Die allgemeine Empfehlung für OKAPI Produkte bezieht sich auf ein 600 kg schweres Pferd. Die empfohlene Tagesmenge beträgt dreimal täglich 2 ML (1 Messlöffel = 10 g).
Dosis anpassen: Sollte das Pferd beispielsweise 300 kg wiegen, muss die Dosis entsprechend angepasst werden. Die Berechnung lautet dann: Tagesdosis (60 g) / 600 kg × Gewicht des Pferdes (300 kg) = Tagesration (30 g, aufgeteilt auf 3 Mahlzeiten).
Diese Berechnungsmethode ermöglicht es, die passende Menge zu ermitteln.
Es ist wichtig, die tägliche Menge möglichst auf drei Mahlzeiten zu verteilen, oder mindestens morgens und abends zu verabreichen.
900g sind ausreichend für ca. 2–3 Wochen, 1,8kg für ca. 1–1,5 Monate. Die 5,4kg-Packung reicht für ca. 3–4,5 Monate.
ZUSAMMENSETZUNG
Was ist in OKAPI GasterCare forte enthalten?
OKAPI GasterCare forte enthält: Gemahlene Kräutermischung (Oregano, Lapachorinde), Leonardit, Traubenkernmehl, Rohlecithine aus Sonnenblumen, Weihrauch, Kolostrum, Natriumbicarbonat, Maytenus ilicifolia, Ling Zhi (Ganoderma lucidum).
Technologische Zusatzstoffe je kg: 70.000 mg Kieselgur (Diatomeenerde, gereinigt: E551c).
Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohfaser: 16,20 %, Rohprotein: 7,90 %, Rohfett: 12,90 %, Rohasche: 19,40 %, Calcium: 2,14 %, Phosphor: 0,28 %, Natrium: 2,25 %.
Ergänzungsfuttermittel für Pferde.
Kühl und trocken lagern! Mindestens haltbar bis: siehe Etikett.